Blog der Präsidentin

monimoritz.jpgMonika Moritz
02.02.2018

Februar

Wer Hera Lind nur als profane Autorin kennt, sollte ihre andere Seite kennenlernen: Der Roman „Tausendundein Tag“ (Diana Verlag 2014) erzählt von Katharina, die ihrem Freund in den Iran folgt. Dort setzt sie sich vor Khomenis Glaubenswächtern für eine 13-jährige ein, die zwangsverheiratet werden soll. Aber das hat auch für sie folgenschwere Konsequenzen:

Mir ist wichtig, dass wir auch Verständnis für andere Kulturen haben, die sich als Gäste in unserem Land befinden.

Bitte schreibt mir Eure Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

 

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04.01.2018

Jänner

Willkommen im neuen Jahr

12 Monate voller Versprechen, Hoffnungen, Herausforderungen, Hochs & Tiefs warten auf Euch! Diesmal möchte ich Euch ein Buch ans Herz legen:

„Drachenläufer“ von Khaled Hosseini (Berliner Taschenbuchverlag 2007). Der 12-jährige Amir wächst in Kabul, Afghanistan auf. Er ist als Sohn in einer hohen Kaste geboren, dennoch ist er mit dem Sohn eines Dieners befreundet. Das Ziel der ungleichen Freunde ist es, die Drachen im Wettbewerb am höchsten steigen zu lassen, denn das bringt Ruhm und Ehre. Als die Situation politisch brisant wird, verlässt Amirs Familie Afghanistan, um in die USA auszuwandern. Jahre später bittet der beste Freund von Amirs Vater diesen, zurück zu kehren, und erzählt eine berührende Geschichte. Damit beginnt die schrecklichste Suche, die sich Amir nie hätte vorstellen können und vor der er am liebsten weggelaufen wäre. Aber die Vergangenheit mit seinen Fehlern holt ihn unbarmherzig ein. Dieses Buch geht tief unter die Haut. Mir ist wichtig, dass wir auch Verständnis für andere Kulturen haben, die sich als Gäste in unserem Land befinden.
Bitte schreibt mir Eure Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

 

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04.12.2017

Dezember

In dem ganzen Weihnachtstrubel dürfen wir nicht vergessen, dass es Menschen geht, denen es nicht so gut geht.

Besonders berührt hat mich der Film „Wüstensturm“, der sowohl auf Netflix, als auch auf ….. gestreamt wird. Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, das auf dem Land irgendwo in Afghanistan aufwächst. Ihr Vater ist teilweise modern, immerhin bringt er ihr das Autofahren bei, und er erlaubt ihr auch den Besuch einer weiterführenden Schule. Aber als sie sich in einen Schulkollegen verliebt, ist es zu Ende mit seiner Toleranz. Hinzu kommt, dass er sich gerade ein zweites Heim mit einer viel jüngeren Frau einrichtet, während es seiner ersten Familie an allem fehlt: Strom für Licht, Waschmaschine und Kühlschrank, Nahrungsmittel etc. Die Situation spitzt sich zu, zumal die Mutter nicht solidarisch mit ihrer Tochter ist, sondern in der Tradition verhaftet ist und die Tochter stattdessen mit einem fremden Mann verheiratet werden soll. Der Film ist nicht Hollywood, schaut ihn Euch an, ich verrate das Ende nicht. Mir ist wichtig, dass wir auch Verständnis für andere Kulturen haben, die sich als Gäste in unserem Land befinden. Bitte schreibt mir Eure Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

 

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20.11.2017

Mali

Wir haben einen interessanten Vortrag von Helga Hämmerle vom Club Bregenz/ Rheintal gehört. Seit 17 Jahren unterstützen sie bis zu 60 Mädchen in Mali, damit sie zur Schule gehen können.

Sie bekommen die Schuluniformen, Schulmaterial und einen Rucksack als Ausstattung. Die Mädchen sind sehr stolz, wenn sie ausgewählt werden, denn nur die Leistung zählt. Eine Schulausbildung ist die einzige Möglichkeit, aus dem Elend herauszukommen – und so sehen es die Mädchen als große Chance.
Der Kontakt nach Mali ist intensiv sowohl über E-Mail, Briefe und sogar Anrufe, so dass immer bekannt ist, welche Mädchen in den verschiedenen Schulen in Mali das Stipendium erhalten.

 

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10.10.2017

Herzlich willkommen in meinem neuen Blog!

Als neue Präsidentin habe ich mir natürlich viel vorgenommen

Jede Präsidentin hatte bislang ein eigenes Motto, meines ist: „Spaß und Verantwortung im Club“. Was heißt das? Ich möchte einerseits den Spaß, die Freude, die Lust am Soroptimismus in den Vordergrund stellen. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch eine große Verantwortung innerhalb der österreichischen Gesellschaft für Menschen, denen es nicht so gut geht. Ich werde mich also feministischer positionieren, als es bisher in unserem Club üblich war.

Konkret heißt das, ich werde kurze Rezensionen über kulturübergreifende Bücher oder frauenpolitische Themen, die im österreichischen Frauenring aus Sicht der SI diskutiert werden, an dieser Stelle veröffentlichen.
Ich beginne im nächsten Monat mit der Situation der Mädchen und Frauen in Mali, worüber wir einen interessanten Vortrag hören werden, zu dem ich bereits jetzt ich herzlich einladen möchte. Bitte schreibt mir Eure Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

 

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