Presseaussendungen

marcella3.jpgMarcella Sigmund-Graff
31.10.2018

Wenn Bischöfe orange tragen

SI Präsidentin freut sich über rege Unterstützung der „Orange the World“-Initiative

Wien (OTS) - Die Vorbereitungen für die Initiative „Orange the World“ läuft auf Hochtouren. Soroptimist International Austria kooperiert heuer zum zweiten Mal mit der UN-Women Initiative, die am 25.11 startet und 16 Tage lang dauert. „Dieses Jahr wird die Kampagne in Österreich größer angelegt sein. In jedem Bundesland werden Gebäude orange erstrahlen, sagt die neue Präsidentin von Soroptimist International Austria, Marcella Sigmund-Graff, die in enger Abstimmung mit dem UN-Women Nationalkomitee zusammenarbeitet. Bereits jetzt im Vorfeld ist die Unterstützung von vielen Seiten spürbar.

„Mit an Bord sind beispielsweise auch einige Männer sowie Vertreter der Kirche“, sagt Sigmund-Graff. Besonders hervorzuheben sei hier etwa der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler, der eigens für die Kampagne einen orangen Pulli unter dem schwarzen Sakko trägt.  Der Stilbruch scheint ihm egal zu sein, zu wichtig ist ihm das Anliegen, im Sinne der „Orange the World“-Kampagne ein Zeichen zu setzen, das sichtbar ist: „Wir haben den Auftrag, in Respekt und Würde zusammenzuleben. Wir wissen aber, dass die Frauen in unserer Welt oftmals die Leidtragenden sind“, sagt der Geistliche. Frauen seien meist die ersten Opfer von Gewalt – von individueller, individualisierter und auch struktureller Gewalt. „Die Orange Days sind ein Appell, diese Ungerechtigkeit aufzubrechen und dafür zu sorgen, dass entsprechend der gleichen Würde von uns Menschen auch alle die gleichen Lebens- und Entfaltungschancen haben“, so Glettler.

Ziel unserer österreichischen Union ist es, die Aufmerksamkeit auf die Verbesserung der Lebensumstände der Frau zu lenken“, sagt Sigmund-Graff.

Denn Gewalt gegen Frauen ist leider auch in Österreich ein großes Thema. Dies zeige etwa die aktuelle Statistik vom „Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser“ (AÖF, 8/2018): 20 Prozent der Frauen ab 15 Jahren sind Opfer körperlicher und/oder sexueller Gewalt und 35 Prozent werden sexuell belästigt. Im Jahr 2017 waren von den rund 19.000 Betroffenen häuslicher Gewalt, die von Gewaltschutzzentren betreut wurden, 83 Prozent Frauen und Mädchen. „Das sind hohe Zahlen und Aufklärungskampagnen wie „Orange the World“ und andere können nur dann greifen, wenn sich Männer hier zu Wort melden und im Sinne der Frauenanliegen aktiv werden“, ist Sigmund-Graff überzeugt.
Rückfragen & Kontakt:

Marcella Sigmund-Graff
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 300 9579
Email: unionspresident@soroptimist.at
Web: www.soroptimist.at

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181031_OTS0084/wenn-bischoefe-orange-tragen

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20181025_OTS0061_0.jpgUrsula Strauss - (c) UNwomen NKÖ
25.10.2018

UN Women und Soroptimist Austria setzen oranges Zeichen

Gebäude in Licht gehüllt und Abgeordnete tragen 'Stoppt Gewalt an Frauen'-Button

Wien (OTS) - Burgtheater, Parlament, Goldenes Dachl: Bereits letztes Jahr leuchteten während der UN-Women-Aktion "orange the world" (25.11.-10.12.) viele symbolträchtige Gebäude in Österreich orange. "Dieses Jahr wird auch der Redoutensaal der Wiener Hofburg dabei sein", freut sich die neue Präsidentin von Soroptimist International Austria, Marcella Sigmund-Graff.

Sie bezieht sich auf eine Parlamentssitzung vom 18. Oktober, in welcher Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka dies ankündigte und auch einen weiteren symbolischen Akt. Dieser wird anlässlich der "Orange the World"-Auftaktveranstaltung am 21. November stattfinden. Während der Parlamentssitzung werden die Abgeordneten Buttons mit der Aufschrift "Stoppt Gewalt an Frauen " tragen. "Ein stimmiger und öffentlichkeitswirksamer Ort", sagt Marcella Sigmund-Graff "und ein großer Erfolg für Soroptimist International Austria, denn wir waren an der Organisation der Aktionstage maßgeblich beteiligt."

Sichtbarkeit brauche das Thema nach wie vor dringend, so die Präsidentin. Denn laut UN Women Statistik 2018 ist weltweit immer noch jede 3. Frau Opfer physischer und/oder sexueller Gewalt. Sigmund-Graff freut sich über die rege Unterstützung durch Institutionen und Unternehmen aller Art, denen das Thema wichtig ist und die an der Beleuchtungsaktion teilnehmen: Ob Parlament, Weltmuseum, die Zentrale der Österreichischen Post AG, Burg Güssing oder Festung Hohen Salzburg. Sie alle haben höchstes Potenzial, Botschaften zu transportieren, sagt Marcella Sigmund-Graff, die auf entsprechende Resonanz der Menschen in diesem Land hofft.

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Marcella Sigmund-Graff
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 300 9579
Email: unionspresident@soroptimist.at
Web: www.soroptimist.at

Orignalmeldung: www.ots.at/presseaussendung/OTS_20181025_OTS0061/

 

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02_SI_Preis_LArtmueller_201809dft_4893.jpgBMin Juliana Bogner-Strauss übergibt den Preis an Luzia Artmüller
23.09.2018

Anerkennung für Luzia Artmüller

Soroptimist Preis 2018 für mission:possible

„Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen“ (Marie v. Ebner-Eschenbach). Nicht allen, aber sehr vielen Mädchen und jungen Frauen wird in der Wohngemeinschaft „Mission Possible“ in Brunn am Gebirge unter der Leitung von Luzia Artmüller geholfen. Sehr groß war daher die Freude des Soroptimist Club Mödling über die Entscheidung der Jury: Ihr starker sozialer Einsatz wurde beim Deutschsprachigen Freundschaftstreffen 2018 der Soroptimistinnen in Loipersdorf mit dem Soroptimistpreis ausgezeichnet.

Vom 14.9-16.9.2018 fand in Loipersdorf das Deutschsprachige Freundschaftstreffen der Soroptimistinnen statt. Unter dem Motto „Frauenrechte sind Menschenrechte“ wurden den zahlreichen Besucherinnen interessante Vorträge und Diskussionen geboten, die in geselligen Runden zu anregenden Gesprächen führten. Die Künstlerin Elfi Semotan beeindruckte mit ihrer Ausstellung großformatiger Fotos.

Höhepunkt des Abends für den Soroptimist Club Mödling war die Verleihung des Soroptimistpreises 2018 an Luzia Artmüller, Geschäftsführerin von Mission Possible. In dieser Wohngemeinschaft werden Mädchen aus schwierigen familiären Situationen bis zu ihrem Schul- oder Lehrabschluss betreut und unterstützt. Im Sinne des soroptimistischen Schwerpunktes „Education“ und „Female Empowerment widmet sich „Mission Possible“ der psychischen und körperlichen Stärkung dieser Mädchen, fördert ihre Ausbildung durch Organisieren von Lehrstellen, Praxisplätzen und  Nachhilfeunterricht. Mit ihrem Team ermöglichte Luzia Artmüller schon über hundert jungen Frauen einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Ihr großes Engagement und ihre couragierte Arbeit haben durch die Verleihung des Soroptimistpreises eine verdiente Wertschätzung und sichtbare Anerkennung bekommen.

Fr. BM Dr. Juliane Bogner-Strauß überreichte feierlich der strahlenden Gewinnerin die Trophäe und einen Geldbetrag von EUR 3.500, der zweckgebunden für die Wohngemeinschaft verwendet wird. In ihrer Dankesrede schilderte die Preisträgerin in beeindruckenden Worten kurze Sequenzen aus ihrer Arbeit.

Der Soroptimist Club Mödling ist seit seiner Clubgründung 2015 vom emotionalen und finanziellen Engagement von Frau Artmüller sehr beeindruckt. Die Unterstützung der Mädchen von „Mission Possible“ zählt zu den Schwerpunkten des Clubs.

 

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RM32.jpgRenate Magerle
13.09.2018

Union der Soroptimistclubs Österreich ist Gastgeberin des Deutschsprachigen Freundschaftstreffens

250 Soroptimistinnen diskutieren im Sinne ihres Kernthemas „Frauenrechte sind Menschenrechte“

Wien (OTS) - Starke Impulse rund um das Thema Frauenrechte wünscht sich die Präsidentin von Soroptimist International Austria für das bevorstehende deutschsprachige Freundschaftstreffen (14.-16. Sept.) und fand hierfür einen stimmigen Ort: Loipersdorf in der schönen Oststeiermark. Inmitten dieser sanften Landschaft geht es aber um sehr ernste Themen“, sagt Mag.a Renate Magerle: „Nach wie vor sind wir von der vollen und gleichberechtigten Teilnahme der Frau am politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben weit entfernt. Und dies leider auf allen Ebenen – auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene.“ Die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist in der Convention on the Elimination of all Forms of Discrimination against Women (CEDAW) von der Generalversammlung der Vereinten Nationen 1979 verabschiedet worden und trat 1981 in Kraft. Die Vertragsstaaten sind verpflichtet, eine aktive Politik zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen zu verfolgen; Österreich hat dieses Übereinkommen 1983 ratifiziert.

Bei dem Treffen, zu dem natürlich auch zahlreiche Gäste aus anderen Ländern kommen, geht es vor allem um eines: Zu schauen ob und inwieweit der Aufruf der internationalen Gemeinschaft umgesetzt wurde und welche Themen seither an Dringlichkeit zugenommen haben. „Und genau dort wo Mängel konstatiert werden, wollen wir in Zukunft noch intensiver tätig sein“, sagt Magerle mit Verweis auf die starke Symbolkraft dieser Veranstaltung. Vor fast genau 25 Jahren (Juni 93) wurde bei der Weltkonferenz für Menschenrechte in Wien die „Wiener Erklärung“ abgegeben, in der erstmals die Gewalt gegen Frauen thematisiert wurde. „Für mich als Österreicherin ist das ein enormer Impuls, den darin enthaltenen Gedanken über die Frauenrechte als unabtrennbaren Bestandteil der allgemeinen Menschenrechte zu würdigen.“

Rückfragen und Kontakt:

Mag.a Renate Magerle
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 1319004
Email: info@renatemagerle.at
Website: www.soroptimist.at

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008_SI_Brustgesundheit__H2B5369.jpgClubpräsidentin Sabina Gurresch-Kainz eröffnet den Abend
10.09.2018

Was ist, wenn…?

Expertenabend Brustgesundheit

Prävention, Früherkennung und Therapiemöglichkeiten bei Brustkrebs sowie persönliche Erfahrungen Betroffener waren letzten Freitag Thema im Rathaus Perchtoldsdorf zugunsten der Österreichischen Krebshilfe NÖ.

Nach der Begrüßung durch den Hausherren LAbg. Bürgermeister Martin Schuster appellierte   die Präsidentin des Soroptimist Clubs Mödling, Sabina Gurresch-Kainz, an die notwendige Solidarität mit Erkrankten. Sie erinnerte an den sehr erfolgreichen Benefiz-Lauf vor wenigen Tagen und überreichte der Öst. Krebshilfe NÖ einen Scheck von EUR 3.300,- . Bei der Lauf-Veranstaltung ebenso wie bei diesem Expertenabend gab es große Unterstützung durch die Gemeinde Perchtoldsdorf, Bgm. Martin Schuster und Andrea Kö, geschäftsführende Gemeinderätin für Soziales, Gesundheits- und Familienangelegenheiten.

Jede 7. bis 8. Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs. Die Tendenz ist steigend, die Sterblichkeit sinkt – vor allem durch Neuerungen in der Forschung und Therapie, wie Dr. Karin Haider, Präs.in der Öst. Krebshilfe NÖ und Chirurgin am Landesklinikum Wr. Neustadt, in Folge ausführte.

Die Fachärztin für Radiologie, Dr. Isolde Marianne Tröstl, referierte über Brustkrebs-Früherkennung durch Mammographie-Screening. Durch ein neues Tomosynthese-Gerät mit Schichtaufnahme-Verfahren konnte die frühzeitige Erkennbarkeit verbessert werden. Die Radiologin bedauerte, dass die Screening-Beteiligungsrate mit zuletzt 37% in Österreich noch viel zu gering sei.

Der Oberarzt an der Brustambulanz Wr. Neustadt, Dr. Stefan Halper, ging in seinem Vortrag auf die genetisch bedingte Wahrscheinlichkeit von Brustkrebs ein, was durch Schauspielerin Angelina Jolie auch in den Medien präsent war. Er rät bei bestimmten Indikatoren zu einem genetischen Beratungsgespräch. 

Erfahrungen aus der täglichen Arbeit in den Beratungsstellen der Öst. Krebshilfe NÖ schilderte die Psychoonkologin Gabriela Mausser. Dort werden sowohl Betroffene als auch Angehörige in der für alle Beteiligten schwierigen Zeit von psychologisch geschulten Mitarbeiterinnen beraten und dabei unterstützt, wieder Ordnung und Ruhe ins Leben zu bringen und stärkende Ressourcen zu finden.

Danach schilderten zwei ehemalige Brustkrebspatientinnen sehr berührend ihre Geschichten, mit denen sie anderen Frauen Mut machten. Sie verwiesen auf das familiäre Umfeld und wie wichtig es für sie wichtig war, in ihrem Umfeld über die Krankheit sprechen zu können. Sport und Bewegung gerade in der Zeit der Akut-Erkrankung trugen ebenso zu ihrer Genesung bei, was Frau Dr.Haider als wissenschaftlich erwiesen bestätigte. Schirmherrin Ingrid Wendl moderierte einfühlsam und spannte den Bogen von der für sie beeindruckenden Lauf-Veranstaltung zum Themenabend. 

Zum Abschluss überreichte Sabina Gurresch-Kainz an die Öst.Krebshilfe NÖ Herzkissen, die in Kooperation von Schülerinnen der HLA Mödling für den Soroptimist-Club Mödling genäht werden und einen schmerzlindernden Effekt nach Brustkrebsoperationen haben. 

 

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