Presseaussendungen

RM32.jpgRenate Magerle
13.09.2018

Union der Soroptimistclubs Österreich ist Gastgeberin des Deutschsprachigen Freundschaftstreffens

250 Soroptimistinnen diskutieren im Sinne ihres Kernthemas „Frauenrechte sind Menschenrechte“

Wien (OTS) - Starke Impulse rund um das Thema Frauenrechte wünscht sich die Präsidentin von Soroptimist International Austria für das bevorstehende deutschsprachige Freundschaftstreffen (14.-16. Sept.) und fand hierfür einen stimmigen Ort: Loipersdorf in der schönen Oststeiermark. Inmitten dieser sanften Landschaft geht es aber um sehr ernste Themen“, sagt Mag.a Renate Magerle: „Nach wie vor sind wir von der vollen und gleichberechtigten Teilnahme der Frau am politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben weit entfernt. Und dies leider auf allen Ebenen – auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene.“ Die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts ist in der Convention on the Elimination of all Forms of Discrimination against Women (CEDAW) von der Generalversammlung der Vereinten Nationen 1979 verabschiedet worden und trat 1981 in Kraft. Die Vertragsstaaten sind verpflichtet, eine aktive Politik zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen zu verfolgen; Österreich hat dieses Übereinkommen 1983 ratifiziert.

Bei dem Treffen, zu dem natürlich auch zahlreiche Gäste aus anderen Ländern kommen, geht es vor allem um eines: Zu schauen ob und inwieweit der Aufruf der internationalen Gemeinschaft umgesetzt wurde und welche Themen seither an Dringlichkeit zugenommen haben. „Und genau dort wo Mängel konstatiert werden, wollen wir in Zukunft noch intensiver tätig sein“, sagt Magerle mit Verweis auf die starke Symbolkraft dieser Veranstaltung. Vor fast genau 25 Jahren (Juni 93) wurde bei der Weltkonferenz für Menschenrechte in Wien die „Wiener Erklärung“ abgegeben, in der erstmals die Gewalt gegen Frauen thematisiert wurde. „Für mich als Österreicherin ist das ein enormer Impuls, den darin enthaltenen Gedanken über die Frauenrechte als unabtrennbaren Bestandteil der allgemeinen Menschenrechte zu würdigen.“

Rückfragen und Kontakt:

Mag.a Renate Magerle
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 1319004
Email: info@renatemagerle.at
Website: www.soroptimist.at

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magerle2.jpgRenate Magerle - (c) privat
12.02.2018

Frauenvolksbegehren 2.0 geht uns alle an!

Soroptimist Austria Präsidentin appelliert an Frauen und Männer

Wien (OTS) - „Wir unterstützen das Frauenvolksbegehren 2.0 zu hundert Prozent“, sagt die Präsidentin von Soroptimist Austria, Mag.a Renate Magerle, anlässlich des heutigen Starts für die Sammlung von Unterstützungserklärungen.

Dass 20 Jahre nach dem ersten Volksbegehren Frauen in vielen Lebensbereichen immer noch Benachteiligung erfahren, ist bedauernswert. „Als Organisation die durch ihre zahlreichen Projekte eng mit den Menschen in Kontakt ist, kennen wir die Problembereiche sehr gut“, sagt Magerle. Der Schutz vor Gewalt ist der Präsidentin von Soroptimist Austria ein besonders wichtiges Anliegen. Jede fünfte Frau über 15 Jahre ist von körperlicher Gewalt betroffen und rund drei Viertel von sexueller Belästigung. Es brauche dringend Initiativen, die auf Gewaltschutz und Prävention abzielen und vor allem entsprechende Einrichtungen, an welche sich von Gewalt Betroffene rasch und unbürokratisch wenden können.

Großen Nachholbedarf sieht Magerle auch im Bereich der Einkommensunterschiede. Davon sind nicht nur Frauen mit Lehrabschluss, sondern genauso Akademikerinnen betroffen. Eine faire Bewertung des Faktors Arbeit sowie eine verpflichtende Transparenz hinsichtlich der Gehälter, damit der Gender Pay Gap von 25 Prozent sich endlich rasch nach unten bewegt stehe längst an.

„Ich appelliere an alle Frauen und ebenso Männer in den kommenden vier Wochen initiativ zu werden. Jede Stimme zählt“, sagt Magerle. Nähre Infos unter https://frauenvolksbegehren.at/



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Mag.a Renate Magerle
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11.12.2017

Frauen, Wasser und Leadership

Soroptimist Austria unterstützt internationale Projekte

Wien (OTS) - Der gestrige internationale Menschenrechtstag war für uns in zweierlei Hinsicht ein besonderes Datum, sagt die Präsidentin von Soroptimist Austria, Mag.a Renate Magerle. „Der 10. Dezember ist auch internationaler Soroptimist Day - Frauenrechte sind ja Menschenrechte - und heuer hat dieser Tag eine ganz spezielle Note“, sagt Magerle: „Wir sehen ihn als Auftakt für ein Jahr voller Aktivitäten bis zum 10. Dezember 2018 - jenem Tag, an dem die allgemeine Erklärung der Menschenrechte genau 70 Jahre zurückliegen wird.

In diesen Jahrzehnten wurden wichtige Beiträge im Sinne der Freiheit und Sicherheit von Menschen resp. Frauen geleistet, aber leider werden Menschen-/Frauenrechte vielerorts nach wie vor missachtet“, sagt Magerle.

Neben Projekten zur Gewaltprävention und Bildung sollen vor allem Aktivitäten rund um das Thema Wasser gestartet werden. Zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, Frauen leiden am stärksten unter Wasserknappheit.  Laut Unicef verbringen Frauen und Mädchen weltweit täglich 200 Millionen Stunden nur damit, Wasser zu sammeln. Magerle möchte dem Appell der Weltpräsidentin von Soroptimist International, Mariet Verhoef-Cohen, folgen und Projekte im Bereich „Frauen, Wasser & Führung“ unterstützen. „Unser gemeinsames Ziel ist die Ausbildung von Frauen in Bezug auf die Ressource Wasser (zB. optimale Regenwassernutzung) und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich Wassermanagement. Denn derzeit sind nur 17 Prozent der wasserbezogenen Arbeitsplätze von Frauen besetzt“, so Magerle.


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Mag.a Renate Magerle
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orange3.jpgBernhard Wimmer - HeforShe Graz, Desiree Schweitzer - UN Women Nationalkomitee Österreich, Tina Wirnsberger - Stadträtin Frauen & Gleichstellung, Renate Magerle - SI Austria, Brigitte Soran - SI Club Graz
27.11.2017

Soroptimist Austria setzt oranges Zeichen

Zahlreiche Initiativen im Rahmen der UN-Women Kampagne

Wien (OTS) - „Orange the world“ – Soroptimist Austria folgte dem Appell der UN-Women Kampagne und setzte gemeinsam mit anderen Organisationen in Graz (erste Stadt Österreichs, welche die internationale Initiative unterstützt) ein wichtiges Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Unter der lokalen Kampagnen-Bezeichnung „Grazer Uhrturm wird orange“ wurde drei Tage lang (24.-26. Nov.) intensiv auf wichtige Anliegen von Frauen aufmerksam gemacht.

 „Wir freuen uns sehr, bei dieser Auftaktveranstaltung zu „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ (25.11.-10.12.) erfolgreich mitgewirkt zu haben“, sagt Mag.a Renate Magerle, Präsidentin der österreichischen Union von Soroptimist International. Nun folgen zwei intensive Wochen wo es darum gehe, das Thema Gewalt gegen Frauen in die Öffentlichkeit zu tragen und Stellung zu heiklen Fragen zu nehmen. Gerade jetzt, wo durch #meetoo und anderen Initiativen das Thema Gewalt an Frauen intensiv und emotional diskutiert wird, brauche es Initiativen, die eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema fördern, sagt Magerle. Ihr gehe es vor allem auch darum, Männer stärker in die Diskussionen miteinzubeziehen. „Männer mit ins Boot zu holen und sie dazu bewegen, für die Gleichstellung von Frauen und Mädchen einzutreten, ist im Interesse aller.“ Magerle begrüßt Initiativen in diese Richtung, wie etwa die vor drei Jahren gegründete UN-Kampagne „HeForShe“.

„Ziel unserer österreichischen Union ist es, dass der orangefarbene Uhrturm sein symbolisches Licht auch über den 10. Dezember hinaus abgibt, und möglichst viele Männer erreicht“, so Magerle abschließend.


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stip_ots.jpgHelena Gabriel, Renate Magerle und Moderatorin Margit Laufer - (c) gg
14.11.2017

Kärntnerin erhält Dr. Eveline Wunder Gedächtnisstipendium

Vergabe im Gedenken an die ehemalige Soroptimist Austria Präsidentin

Wien (OTS) - „Vor wenigen Tagen jährte sich der Todestag von Eveline zum 10. Mal“, erinnerte Soroptimist Austria Präsidentin Mag.a Renate Magerle vor wenigen Tagen (10. Nov.) anlässlich der Übergabe des nach Eveline Wunder (Präsidentin Soroptimist Austria 1994-96, Juristin) benannten Stipendiums. Dieses jährlich zu vergebene Stipendium soll die Weiterbildung jener Frauen unterstützen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit anderen Frauen in juristischer, medizinischer, sozialer oder pädagogischer Hinsicht helfen möchten. Heuer fiel die Wahl der Jury (insgesamt 43 Einreichungen) auf die 22-jährige Kärntnerin Helena Gabriel - Absolventin der Macromedia Hochschule für Angewandte Wissenschaft (Schwerpunkt Medienmanagement) in München.

Der Betrag des überreichten Schecks (5.000 Euro) wird für die Studiengebühren des zweijährigen Masterstudiums „Vienna Masters of Arts in Human Rights“ an der Uni Wien verwendet - ein 2012 ins Leben gerufener Postgraduate-Lehrgang zur Ausbildung von Menschenrechtsexpertinnen.

„Die Kluft zwischen Anspruch und Praxis von Menschenrechten ist größer als je zuvor. Umso mehr brauchen wir junge, engagierte Menschen, die sich für dieses Thema einsetzen“, sagt Magerle. Das besondere „plus“ der heurigen Stipendiatin: Helena Gabriel wird zwei wichtige Expertisen - Menschenrechte und Medienmanagement - im Sinne benachteiligter Frauen optimal kombinieren können. „Letzteres ist von enormer Bedeutung, denn wie wir alle wissen, ist heutzutage ohne professionelle mediale Unterstützung kein Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Magerle, die sich auch über den positiven „Nebeneffekt“ der Kremser Benefizveranstaltung (Wein.Weib.Gesang – Die Weintaufe der weiblichen Art, Weinpatin & Musik Tini Kainrath) freut: „Mit dem Reinerlös organisiert der Soroptimist Club Krems Fidelitas gemeinsam mit der Fachstelle NÖ für Suchtvorbeugung ein regionales Präventionsprogramm zum Thema Essstörungen an den Kremser Schulen.“
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