Blog der Präsidentin

gg4x3.jpgElisabeth Gardavsky – Präsidentin 2019-2021 – © gilbert novy
01.10.2019

Ein Schritt über den Digital Gap

Digitalisierung ist auch kein Schreckgespenst. Wenn davon heute die Rede ist, dann ist meist gemeint, dass Arbeitsvorgänge, die man früher einmal händisch erledigt hat, jetzt von einer programmierten oder selbst-lernenden Maschine ausgeführt werden.

Das ist in Büros so, an Werkbänken, im Auto, am Amt und im Haushalt. Auch da ist überall „der Chip drin“. Es ist wichtig, dass wir wissen, wie wir damit umgehen müssen. Wer weiß, wie man eine Message in WhatsApp schreibt, hat sein Smartphone noch lange nicht im Griff. Wer ein Bild in Facebook oder Instagram hochladen kann, ist noch immer kein Kommunikationsgenie. Aber:
Der Umgang mit Tastatur und Maus ist eine Kulturfertigkeit wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Das gehört zur Bildung im 21 Jahrhundert. Dabei war „der erste Programmierer“ einer Analytischen Maschine, wie der Vorgänger unserer aktuellen Computer genannt wurde, die englische Mathematikerin Ada Lovelace – und das war 1843. 
Digital Gap ist der Fachbegriff für die Teilung der Gesellschaft in die, die mit den smarten Maschinen und Programmen umgehen können, und jenen, die davor zurückscheuen – aus welchen Gründen auch immer. Und ich möchte dazu beitragen, dass Mädchen und Frauen den Schritt über diesen Wissensgraben schaffen.

 

xxx1
monimoritz.jpgMonika Moritz
02.02.2018

Februar

Wer Hera Lind nur als profane Autorin kennt, sollte ihre andere Seite kennenlernen: Der Roman „Tausendundein Tag“ (Diana Verlag 2014) erzählt von Katharina, die ihrem Freund in den Iran folgt. Dort setzt sie sich vor Khomenis Glaubenswächtern für eine 13-jährige ein, die zwangsverheiratet werden soll. Aber das hat auch für sie folgenschwere Konsequenzen:

Mir ist wichtig, dass wir auch Verständnis für andere Kulturen haben, die sich als Gäste in unserem Land befinden.

Bitte schreibt mir Eure Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

 

xxx2
MMblog.jpgMonika Moritz
04.01.2018

Jänner

Willkommen im neuen Jahr

12 Monate voller Versprechen, Hoffnungen, Herausforderungen, Hochs & Tiefs warten auf Euch! Diesmal möchte ich Euch ein Buch ans Herz legen:

„Drachenläufer“ von Khaled Hosseini (Berliner Taschenbuchverlag 2007). Der 12-jährige Amir wächst in Kabul, Afghanistan auf. Er ist als Sohn in einer hohen Kaste geboren, dennoch ist er mit dem Sohn eines Dieners befreundet. Das Ziel der ungleichen Freunde ist es, die Drachen im Wettbewerb am höchsten steigen zu lassen, denn das bringt Ruhm und Ehre. Als die Situation politisch brisant wird, verlässt Amirs Familie Afghanistan, um in die USA auszuwandern. Jahre später bittet der beste Freund von Amirs Vater diesen, zurück zu kehren, und erzählt eine berührende Geschichte. Damit beginnt die schrecklichste Suche, die sich Amir nie hätte vorstellen können und vor der er am liebsten weggelaufen wäre. Aber die Vergangenheit mit seinen Fehlern holt ihn unbarmherzig ein. Dieses Buch geht tief unter die Haut. Mir ist wichtig, dass wir auch Verständnis für andere Kulturen haben, die sich als Gäste in unserem Land befinden.
Bitte schreibt mir Eure Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

 

xxx3
MMblog.jpgMonika Moritz
04.12.2017

Dezember

In dem ganzen Weihnachtstrubel dürfen wir nicht vergessen, dass es Menschen geht, denen es nicht so gut geht.

Besonders berührt hat mich der Film „Wüstensturm“, der sowohl auf Netflix, als auch auf ….. gestreamt wird. Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, das auf dem Land irgendwo in Afghanistan aufwächst. Ihr Vater ist teilweise modern, immerhin bringt er ihr das Autofahren bei, und er erlaubt ihr auch den Besuch einer weiterführenden Schule. Aber als sie sich in einen Schulkollegen verliebt, ist es zu Ende mit seiner Toleranz. Hinzu kommt, dass er sich gerade ein zweites Heim mit einer viel jüngeren Frau einrichtet, während es seiner ersten Familie an allem fehlt: Strom für Licht, Waschmaschine und Kühlschrank, Nahrungsmittel etc. Die Situation spitzt sich zu, zumal die Mutter nicht solidarisch mit ihrer Tochter ist, sondern in der Tradition verhaftet ist und die Tochter stattdessen mit einem fremden Mann verheiratet werden soll. Der Film ist nicht Hollywood, schaut ihn Euch an, ich verrate das Ende nicht. Mir ist wichtig, dass wir auch Verständnis für andere Kulturen haben, die sich als Gäste in unserem Land befinden. Bitte schreibt mir Eure Meinungen, Erfahrungen und Kommentare!

 

xxx4
MMblog.jpgMonika Moritz
20.11.2017

Mali

Wir haben einen interessanten Vortrag von Helga Hämmerle vom Club Bregenz/ Rheintal gehört. Seit 17 Jahren unterstützen sie bis zu 60 Mädchen in Mali, damit sie zur Schule gehen können.

Sie bekommen die Schuluniformen, Schulmaterial und einen Rucksack als Ausstattung. Die Mädchen sind sehr stolz, wenn sie ausgewählt werden, denn nur die Leistung zählt. Eine Schulausbildung ist die einzige Möglichkeit, aus dem Elend herauszukommen – und so sehen es die Mädchen als große Chance.
Der Kontakt nach Mali ist intensiv sowohl über E-Mail, Briefe und sogar Anrufe, so dass immer bekannt ist, welche Mädchen in den verschiedenen Schulen in Mali das Stipendium erhalten.

 

xxx5